Schmidt - Pyramiden

Technische Beschreibung

Stand der Bearbeitung: 26.02.08


Schmidt - Pyramiden
sind das gute Fundament für den reinen Klang bei der Musik-Wiedergabe von Tonträgern.

Zeichnungen werden noch geringfügig geändert.

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Aktuelles

Erfreulich ist, dass die elektronische Industrie heute auch für wenig Geld HiFi-Wiedergabegeräte anbietet, die richtig Freude aufkommen lassen. Voraussetzung dafür ist aber auch hier, dass die zahlreichen physikalischen Einflüsse für das Endergebniss beachtet werden: Die Qualität des Racks für die Geräte, die Leitungsverbindungen, die Gerätefüße, Fußbodenbeläge und die Raumakustik. Die Komponenten der Anlage sollten im Preis-Leistungsanteil in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, um zu überzeugen. Ich habe daher die Notwendigkeit eingesehen, den von mir und meinen Kunden hochgeschätzten Quanten-Resonanz-Chip durch andere, preiswertere Maßnahmen zu ersetzen und trotzdem die bisher erreichte Klangqualität aufrecht zu halten. Das erschien mir zunächst als eine fast nicht erreichbare Wunschvorstellung.


Trotzdem, das Ziel wurde erreicht! Die klangverbessernden Ergebnisse der neuen Schmidt-Pyramiden sind im Preis-Leistungsverhältnis jetzt durch die Änderungen sensationell gut.

Es war ein erheblicher, zeitlicher Entwicklungsaufwand erforderlich, um die hohe Klangqualität der früheren Ausführungen zu halten. Auch als Perfektionist bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Verbesserungen erklären sich durch verschiedene Werkstoffänderungen.
Jeder Interessent sollte sich von mir beraten lassen, um das Optimum aus der Gesamt-Investition herauszuholen. Ihre Mitarbeit ist, wegen des Vielzahl der Möglichkeiten, erwünscht --- sie ist auch durch noch so teure Geräte nicht immer zu ersetzen.

Ab Herbst 2007 können sich die Musikhörer in aller Welt an folgenden Verbesserungen erfreuen, wenn sie Benutzer der Schmidt-Pyramiden werden:
1. Die Klangqualität konnte weiter gesteigert werden.
2. Der Preis konnte erheblich gesenkt werden. Siehe Verkaufsinformationen.
3. Es gibt weiterhin nur eine harte Pyramiden - Lager - Kombination pro Gerät, die allerdings werkstoffseitig geändert wurde. Das Grundprinzip hat sich bewährt.
4. Zur Sicherung der Standfestigkeit des Gerätes werden zwei bis drei stabilisierende, "weiche" Ausgleichsfüße so angeordnet, dass die Gewichtsbelastung auf die Füße annähernd gleichmäßig verteilt ist.
5. Die durch die geschilderten Maßnahmen erreichten Klangverbesserungen sind überraschend hoch, so hoch, dass die getunte Anlage meist in weit höhere Preisklassen eingeordnet werden kann. Voraussetzung für die Qualitätssteigerung ist allerdings, dass die in dieser homepage beschriebenen Aufstellungsanweisungen beachtet werden.
6. Die Höhe der weichen Ausgleichsfüße wurden an die Höhe der Pyramiden- Lager- Kombination angeglichen, obwohl klanglich daraus keine negative Wirkung abzuleiten war.
7. Bei leichten Geräten ergibt sich ein Klanggewinn, wenn Sie ein Türstopper-Gewicht oder eine Steinplatte auf das Gerät legen.
8. Der Kunde hat die Wahl zwischen zwei Qualitätsklassen: iS innovative Sonderklasse und
kS kreative Spitzenklasse.
9. Der Werkstoff der weichen Füße bei der kS- Klasse wurde verändert; die Farbe ist jetzt grau.

Das Problem im Grundsatz: Mechanische Schwingungen verändern in Signalquellen, Verstärkern, Wiedergabegeräten und Lautsprechern das Original – Musiksignal mehr oder weniger stark, wenn die schwingungs- empfindlichen Bauelemente auf der Leiterkarte in Vibration versetzt werden.

Die Einflüsse dafür sind:

1. Musik im Wiedergaberaum, die mechanisch und zeitverzögert durch Reflektionen an den Wänden auf die Signalquellen und den Wiedergabeverstärker zurückwirkt.
2. Die Befestigungsqualität von Leiterkarten und deren Bauteilen
3. Die Höhe der elektronischen Verstärkung
4. Die Intensität von Vibrationen der Netztransformatoren
5. Die Ausführung und Stabilität der Standfläche
6. Diese Störungen führen zu undeutlichem Hören der Musik. Die Folge ist:

Die Abhörlautstärke wird meist "zu laut" eingestellt, um deutlicher zu hören. Dadurch verstärken sich die Auswirkungen von Punkt 1 bis 4.

Die Lösung: Durch die Kombination von einer harten Pyramide mit weichen Ausgleichsfüßen wird hohe Klangqualität verstärkt. Schmidt - Pyramiden leiten mechanische Störenergie über eine nahezu punktförmige harte Ankopplung in die Standfläche ab, wenn diese stabil, schwer und hart genug, gleichzeitig auch satt angekoppelt ist. Dafür geeignet sind 22 bis 30 mm dicke Platten aus hartem Holz, Stein, Verbundwerkstoffen, Stahl, Keramik, Glasplatten oder auch Parkett. Verbundwerkstoffe sind nur dann gut, wenn die horizentrale Vibrationsableitung durch sie möglich ist, doch gleichzeitig eine hohe Festigkeit mit ihnen verbunden ist. Nachteilig für die Ableitung ist bei Regalbrettern eine zusätzliche Bedämpfung durch eine Füllung mit kleinen Stahl- oder Bleikugeln. Diese Platten dämpfen auch nützliche Schwingungen so stark, dass oft die erwünschten Klangfarben verloren gehen. Es kommt auch hier auf das richtige Maß an !


Eine weiche Entkopplung ist nur in der Kombination mit der harten Ankopplung sinnvoll. Die Form der Pyramide unterdrückt das Entstehen von Resonanzen und fördert die gleichmäßige Ableitung. Die in vielen Versuchen ermittelten Werkstoffkombinationen sind die entscheidende Voraussetzung für die hervorragende Klangqualität. Für den optimalen Klang müssen alle signalführenden Geräte der Wiedergabekette mit einer Pyramide - Lager - Kombination ausgerüstet werden. Auch die Stromversorgung sollte mit einbezogen werden. Ebenso sind die Qualität der Ableitstrecke, die Stabilität des Regals und die Filtereigenschaften der Kabelverbindungen von großem Einfluß. Jede Anlage ist anders aufgebaut. Es empfiehlt sich einiges auszuprobieren, auch die optimale Plazierung .

Der Nutzen: Schmidt-Pyramiden-Sets lassen feinste Nuancen überhaupt erst hörbar werden.
Die Klangfarben werden prächtiger, der wahrnehmbare Eindruck der Musikdynamik wird deutlich größer - auch die Akustik des Aufnahmeraumes wird gut erkennbar. Es klingt authentischer und dadurch auch entspannender für die Hörer. Die Qualitätssteigerungen sind auch bei kleinen Lautstärken zu hören - ein großer Vorteil für Benutzer von Mehrfamilienhäusern.

Verbesserungen gibt es sowohl bei Nachrüstungen an älteren Geräten der Niedrigpreisklasse und erst Recht bei neuen Anlagen der high-end Klasse. Sogar Kopfhörervorverstärker entwickeln mit Schmidt-Pyramiden eine deutlich bessere Klangqualität. Wenn die grundsätzlichen Voraussetzungen bei der Aufstellung, bei den Racks und den Geräten, sowie bei den Kabelverbindungen erfüllt wurden, so sind sogar Ergebnisse denkbar, die den Hörer in eine neue Qualität des Musikerlebens bringen können.

Vergleich mit der Optik: Allgemein bekannt ist, dass Nebel die deutliche, optische Wahrnehmung behindert. Die Wassertröpfchen in der Luft verschleiern das Bild. Vergleichbares gibt es auch in der Akustik. Man spricht dann auch hier von einem Störnebel. Gemeint sind mechanische Vibrationen, die das Audiosignal im Gehäuse durch den Einfluß auf die elektronischen Bauelemente verändern. Man nennt dies Mikrophonie. Diese mechanischen Störungen müssen abgeleitet werden, wenn der Klang besser werden soll:
Schmidt - Pyramiden erfüllen diese Forderungen, wenn die in dieser Beschreibung dargestellten technischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Merkmale der Schmidt - Pyramiden und Lager sind:

- Pyramide und Lager sind optimal aufeinander abgestimmt
- zweiteilig, Pyramide und Lager, pro Gerät mit einer harten Ankopplung und mit zwei "weichen" Entkopplungen
- nahezu punktförmige, harte Ankopplung im Lager, gleichzeitig präzise Zentrierung
- Pyramidenform und Tellerform gegen die Ausbildung von Resonanzen
- die mechanische Belastbarkeit ist sehr hoch
- das gute Preisleistungsverhältnis wird nach Hörversuchen klar erkennbar
- die Wirkung bleibt nahezu unbegrenzt über Jahrzehnte voll erhalten
- vielseitig anwendbar, auch bei Fernsehern und Monitoren


Foto: Schmidt-Pyramiden-Set innovative Sonderklasse iS


Foto: Schmidt-Pyramiden-Set kreative Spitzenklasse kS


Die Bestandteile eines Sets: Eine Schmidt - Pyramide, ein Lager und drei Verbindungsringe
a) zur Aufnahme des Lagers und der Pyramide und b) zur Aufnahme von zwei "weichen" Gummieinsätzen. Und schließlich gehört auch die Bedienungs-Anleitung dazu.

Die Verbindungsringe bieten folgenden Vorteile:
1. Bei Verwendung als Zubehör erleichtern sie das Zurückschieben der Pyramiden - Lager - Kombination an den hinteren Rand des Wiedergabegerätes. Die Pyramide bleibt trotz des hohen Schwerpunktes garantiert stehen.
2. Bei Verwendung als fest montierte Geräte-Füße wie auch beim Einsatz als Zubehör wird die kraftschlüssige Verbindung zwischen Pyramide und Lager erst beim Absetzen des Gerätes hergestellt. Ein klangverfälschender akustischer Nebenschluß ist nicht möglich. Durch die vier Befestigungsschrauben wird bei dauerhafter Montage die Pyramide sehr fest an den Geräteboden angedrückt, d.h. auch hohe Störfrequenzen werden wirkungsvoll abgeleitet.
3. Für die Kunden, die die Optik der weit verbreiteten Gerätefüsse bevorzugen, wird ihr Wunsch durch diesen Verbindungsring erfüllt. Die Übereinstimmung mit dem Design der meisten Wiedergabegeräte wird durch die Neutralität der Ringe erreicht.

Die Inbetriebnahme: Eine Schmidt - Pyramide mit Lager unter dem Gerät dort anordnen, wo das Gerät in der Waagerechten am besten ausbalanciert ist. Das Gerät muß stabil stehen. Die Pyramide, mit der Kugel nach unten zeigend, auf das Lager setzen, welches vorher in den Verbindungsring eingesetzt wird.
Die Pyramiden nicht an die Gehäusebodenplatte ankleben. Das hat fast immer klangliche Nachteile. Die große Fläche der Pyramide muß immer satt am Gehäuseboden anliegen. Die weichen Füße werden dort plaziert, wo die größte Standfestigkeit des Gerätes erreicht wird. Natürlich muß darauf geachtet werden, dass das größte Gewicht des Gerätes auf der Pyramide liegt.

Alle Wirkungen der Einzelmaßnahmen addieren sich in der Wiedergabekette zum musikalischen Erlebnis. Bitte optimieren Sie alle Beiträge der Wiedergabekette.

Achtung: Die Geräte nicht unter Belastung hin- und herschieben! Es könnten Schrammen am Regalboden entstehen.

Lautsprecher auf Teppichböden: Wenn der Teppich sehr dick ist, nehmen sie eine harte, schwere Platte, die an ihrer Unterseite drei oder vier höhenverstellbare Spikes enthält. Auf dieser Platte ordnen sie eine Schmidt-Pyramidenkombination an der Vorderseite des Lautsprechers wie gewohnt an und justieren die Platte waagerecht. An der hinteren Seite reicht ein Holzbrett von ca. 25 mm Dicke, unter dem die stabilisierenden, weichen Ausgleichsfüße angeordnet sind. So ist es möglich die Standfestigkeit des Lautsprechers zu erhöhen und gleichzeitig die akustischen Verbesserungen zu erreichen.

Feintuning für hi-end Ansprüche: Schmidt - Pyramiden und Lager sind hochwirksames Zubehör. Wegen der erreichten, hohen Impulstreue und der Feinauflösung nimmt die Deutlichkeit der Musik stark zu, so dass meistens mit geringeren Lautstärken abgehört werden kann. Bitte ermitteln Sie diese sorgfältig, damit Stimmen und Instrumente in der richtigen Größe und Position abgebildet werden. Schalten Sie dazu, soweit vorhanden, die Loudness-Taste aus.

Ausschnitte von Test-Berichten der Fachzeitschriften: Klangqualität lässt sich heute noch nicht eindeutig messen, wohl aber sehr gut hören. Die ersten Testberichte in "hifi & records" 2/97, Seite 46 und 52 und "STEREO" 9/98, Seite 60 und 77 berichten von deutlichen bis hervorragenden Klangverbesserungen.
Die Qualität der Pyramiden ist inzwischen nochmals sehr verbessert worden.
Ein neuer Testbericht in "hifi & records" 3/02 bestätigt die Steigerung: Nach erneuten Versuchen können wir eine dicke Empfehlung aussprechen. Das ist erstklassiges Zubehör zum fairen Preis - sehr empfehlenswert.

Auch "Stereoplay" 11/03 hat sich sehr anerkennend ausgesprochen: So überzeugend, wie das Preis-Leitsungsverhältnis war, war auch der klangliche Auftritt.

Ein neuer Bericht über die Verbesserungen mit dem Keramiklager ist in "Stereoplay 04/05", Seite 128, erschienen. Die Kernaussagen sind: Klanglich machte sich diese Massnahme (Anm.: Keramik für das Lager) gegenüber der getesteten Variante durch gesteigerte Dynamik, feineren Hochton sowie natürlichere Klangfarben bemerkbar. ... - Scharfe Rechner werden sich mit der Variante aus Keramikuntersetzern und Kunstoff-Pyramiden zufrieden geben, die fast die klangliche Steigerung des Voll-Keramik-Modells erreicht. ...

In "hifi&records" 2/05 ist ebenfalls ein Fachbericht erschienen: ... Einen langen Weg hat auch Horst-Jürgen Schmidt (Tel. 09131/51653) mit seinen HiFi-Pyramiden seit der ersten Vorstellung in Heft 2/1997 zurückgelegt. Schmidt hat immer wieder die Materialabstimmung verfeinert und bietet seine Pyramiden heute in einer Keramik- und einer Kunstoff-Version an. ... Bei uns haben die Pyramiden schon ganz erstaunliche Ergebnisse erzielt, die Keramikausführung zählt wohl zu den heißesten Zubehör-Tipps. ...

...Tatsächlich bewirken die Füße, die bei Bedarf auch mit Kunststoffringen fest mit einem Gerät verschraubt werden können, ein kleines Wunder: Die Musik wirkte bei einem ersten Hörcheck deutlich größer und präsenter, löste sich auch viel besser von den Wandlern und frischte das Klangbild insgesamt auf. ...
("Stereo 2/2006", S.16)

Unter dem Titel Chip-Pyramiden berichtet "hifi & records" im Heft 4/2006, Seite 81:
Das Schmidtsche QRC2-Set ist kein Sonderangebot mehr - aber es ist verdammt gut.

Auch "stereoplay" beschäftigt sich mit dem Quantenresonanz-Chip in Heft 10 Seite100 und schreibt ...klanglich verhilft das QRC 2 Set für 250 € jedoch zu dezent mehr Detailreichtum und feinerem Hochton als die Vorversion (4/05).